Spulwürmer kennen keine Jahreszeit

 

Viele Tierbesitzer denken, dass eine Wurmbehandlung im Winter nicht notwendig ist. Aber dem ist nicht so!

Spulwürmer können selbst bei niedrigen Temperaturen überleben und pro Tag hunderte von Eiern in die Umwelt abgeben. Beim Spazierengehen kann sich ihr Tier damit infizieren, z.B. beim Schnuppern oder auch Fressen eines infizierten Zwischenwirts (z.B. Maus). Die Welpen können schon vor der Geburt oder mit der Muttermilch mit Spulwurmlarven infiziert werden. Ein starker Wurmbefall kann einen Welpen richtig krank machen oder sogar tödlich sein.

Tiere, die nur im Haus gehalten werden, sind aber auch gefährdet, denn z.B. durch schmutzige Schuhe können Eier ins Haus getragen werden.

Die Übertragung auf den Menschen erfolgt durch den engen Kontakt mit dem Haustier (z.B. schmusen und streicheln). Besonders Kinder sind gefährdet.

Ein Wurmbefall kann organsiche Beschwerden hervorrufen, vor allem an Leber und Lunge, oder sogar Entwicklungsstörungen und Sehbeschwerden verursachen. Deshalb ist es wichtig auch in der kalten Jahreszeit sein Haustier regelmäßig zu entwurmen.

Bei weiteren Fragen können sie sich gerne an uns wenden.